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Der Schweizerwein hat es im Ausland nicht gerade gut, auch wenn er gut ist. Vor allem nicht in Frankreich, Österreich oder Italien. Etwas besser soll es in Belgien sein. Deutschland aber ist seit Jahren das wichtigste Wein-Exportland der Schweiz, immerhin gehen fast 1,5 Millionen Liter im Jahr ins  Nachbarland. Jetzt aber die ernüchternde Meldung: nach Jahren des Wachstums sinkt der Export nach Deutschland. O Schreck, was ist los mit dem Schweizerwein?

Von meinen Weinfreunden in Deutschland höre ich immer wieder augenzwinkernd den saloppen Spruch: „Die Schweizer trinken halt ihren Wein lieber selber!” Nachgefragt tauchen dann ein paar Namen, Begriffe, Weingebiete und Erfahrungen auf: Gantenbein; das Wallis mit seinen autochthonen Sorten; die hohen Preise in den Restaurants; der viel zu „saure” Weisswein aus der Westschweiz: Gutedel oder - eben schwer auszusprechen - Chasselas; der Schweizer-Weinpapst René Gabriel, doch der wird eher mit dem Bordelais in Verbindung gebracht.

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