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Da reise ich von Zürich nach Berlin, verlängertes Wochenende. Warum? Nein, nicht beruflich, einzig und allein, um mit ein paar Freunden ein paar gute Weine zu verkosten. Weintourismus! Es geht nicht einmal um tüchtiges Trinken, vielmehr um Goutieren, Probieren, Degustieren auserwählter Weine. Besonderer Raritäten? Weine, von denen man träumt, „die man einmal im Leben trinkt“? Nein, auch das nicht. Warum, um himmelswillen, fliege ich denn 850 Kilometer nach Norden, zu Weinen, die rund 800 Kilometer südlich von mir gewachsen und ausgebaut wurden? Ist es das wert?

Sind so viele Weine vom Kultwinzer Pierre Clavel (Languedoc) wirklich eine Reise wert?

Ja, denn es ist wohl nicht ganz unerheblich, wo, wie und mit wem man Wein trinkt – oder auch nur degustiert. Da ist einmal die Zusammenstellung, die Reihenfolge, so quasi die Umgebung eines Weins, seine Nachbarschaft beim Verkosten. „Vertikalen“ sind besonders beliebt, das heißt, die gleichen Weine aus verschiedenen (möglichst vielen) Jahrgängen unmittelbar nacheinander zu probieren. Da lohnt es sich sicher, ab und zu irgendwohin, zu den Weinen zu fahren.

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