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Auch 2010 waren die Südtirol-Verkostungen wieder eine ausgesprochen erfreuliche Angelegenheit. Gut die Hälfte der eingesandten Weine wurden mit „ausgezeichnet“ oder besser bewertet und der Rest fast komplett mit „sehr gut“. Dieses hohe Durchschnittsniveau findet man in keiner anderen Region Italiens. Besonders erfreulich bei den Südtirolern: Sie gehen immer selbstbewusster ihren eigenen Weg, lassen sich nicht von Modeströmungen verrückt machen und erzeugen größtenteils charaktervolle Weine auf konstant hohem Niveau.

Die Resultate im Einzelnen:

Die weißen Leitsorten - Weißburgunder, Sauvignon und Traminer

 

Steillagen bei Nals

Von diesen drei Sorten wird mengenmäßig in Südtirol am meisten produziert und sie sollen das Bild der Region vor allem auf den Auslandsmärkten prägen. Das Bild, das sie mit dem Jahrgang 2009 abgeben, kann sich sehen lassen. Bei allen Dreien gibt es eine große Auswahl ausgezeichneter Weine, wobei der heimische Traminer punktemäßig vorne liegt. Üppige, vielschichtige und komplexe Fruchtaromen sowie eine lange Haltbarkeit zeichnen die vorwiegend aus dem Süden des Landes (Überetsch und dem Unterland) stammenden Weine aus. Die Genossenschaften vor Ort aus Tramin und Kurtatsch haben hier die Nase vorn. Aber auch die Kellerei Kaltern mit ihrem biodynamisch produzierten Traminer der ‚Solos’-Linie und Johannes Weger aus Girlan mit seiner Selektion ‚Maso delle Rose’ setzten markante Ausrufezeichen. Ganz anders, nämlich eher schlank und mineralisch, geraten die Gewürztraminer im Eisacktal. Die Weine von Klaus Lentsch/Weinhof Hemberg, sowie Markus Prackwieser/Gumphof zeigen, dass in Südtirols Norden hervorragende Bedingungen für diesen Südtirol-Klassiker herrschen.

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