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Vacqueyras mit seinen rund 1200 Hektar Rebfläche steht nach wie vor ein wenig im Schatten seines berühmteren nördlichen Nachbarn Gigondas, was auch daran liegen mag, dass es noch kein ortsansässiges Weingut es geschafft hat, sich mit seinen Vacqueyras einen großen Namen zu machen. Für den Weinfreund hat das auch Vorteile, bleiben doch auch die besten Weine sehr erschwinglich.
Christophe Grilhé

Denn Qualitativ muss sich die Region keine Sorgen machen. Die Rotweine sind in der Regel etwas robuster als jene aus Gigondas, oft erfreulich charakterstark, im Idealfall fest, herb, recht komplex und durchaus langlebig; die einfachen Versionen tendieren hingegen ein wenig ins Rustikale. Wirklich schwache Weine sind selten, aber wie fast überall in der Weinwelt sind Alkoholgrade von 15% und mehr auch im Vacqueyras meistens nicht die beste Idee.

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