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Wegelin 2012 Wann immer ich einen Weisswein im Glas habe, wird mir bewusst, wie sehr wir Weintrinker uns doch auf das sensorische Gedächtnis stützen. Ich bin kein Weissweintrinker, dadurch fehlt mir weitgehend das, was man „inneres Archiv“ nennen kann: Vergleichsmöglichkeiten, Unterschiede, feine Nuancen des Ausdrucks, eigene Normen. Irgendwie bleibt das Urteil – vielleicht sogar der Genuss – im Momentum stecken, etwa so: spricht mich an, gefällt mir, kann ich geniessen – oder eben nicht. Ich bin mir bewusst, dass es weitaus den meisten gelegentlichen Weintrinkern so geht. Was man kennt und einmal für gut befunden hat, ist halt doch letztlich der eigene (meist unbewusste) Massstab. So ergeht es mir beim Weissen.

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