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Erst seit 2015 existiert in Österreich ein dreistufiges Klassifikationsmodell für “Österreichischen Sekt mit geschützter Ursprungsbezeichnung”, kurz “Sekt g.U.”, dessen Qualitätsspitzen, die “Grossen Reserven”, im Herbst 2018 erstmals auf den Markt kamen. Wie waren offengestanden selbst überrascht, wie viel Sekt in Österreich produziert wird. Und vor allem: wie viel verschiedener. Aus nahezu allen Weingebieten des Landes erreichten uns Proben. Die Vielfalt der Herkünfte, Ausbaustile und Rebsorten sorgte dafür, dass es uns beim Probieren nicht langweilig werden konnte.
BILDAGENTUR ZOLLES KG/Leo Hagen

Die Qualitäten schwanken noch stark bei den Österreichischen Sekten. Dabei fällt auf, dass vor allem Winzerbetriebe die Maßstäbe setzen, während die reinen Sektkellereien nur in Einzelfällen wirklich überzeugende Weine vorweisen können. Die besten Exemplare, meist Grosse Reserven oder Reserven, sind hochklassige, komplexe, ausgesprochen individuelle Schaumweine, die jede Aufmerksamkeit verdienen. Wie fast überall finden sich in dieser Kategorie die meisten Weine ohne oder mit nur geringer Dosage, ganz einfach, weil erstklassiger Schaumwein keine Süße nötig hat. Doch auch unter den höher dosierten Exemplaren probierten wir etliche sehr sorgfältig gemachte und mit großem Vergnügen zu trinkende Weine, die wir allen Weinfreunden, die es nicht knochentrocken mögen (oder die ein wenig Rücksicht auf die Gäste nehmen wollen), wärmstens empfehlen können.

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