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Die Winzer der Gruppe „WienWein“ haben zwölf Lagen in Wien zur „Ersten Lage“ aufgewertet. Sie seien durch ihr „Terroir“, also die Bodenbeschaffenheit und das Mikroklima, so begünstigt, dass sie das Prädikat verdienten, teilten die Betriebe mit. Ab dem Weinjahrgang 2017 würden die Weine aus diesen Flächen auf den Flaschen als „Erste Lage“ gekennzeichnet.

Schon seit längerer Zeit hätten die Winzer von WienWein das Ziel verfolgt, für das Weinbaugebiet Wien eine Lagenklassifizierung nach internationalem Standard zu etablieren. „Die Herkunft ist das entscheidende Qualitätskriterium eines Weins“, beschreibt Fritz Wieninger vom Weingut Wieninger die Idee, „die Lage entscheidet über Charakter, Reifepotenzial und alle aromatischen Besonderheiten“. Sein Kollege Thomas Huber vom Weingut Fuhrgassl-Huber ergänzt: „Die Weinliebhaber suchen immer stärker authentische Weine mit klarer Herkunft.“ Gerhard J. Lobner vom Weingut Mayer am Pfarrplatz betont: „ Wir wollen den Wiener Weinbau langfristig auf stabile Beine stellen, um international konkurrenzfähig zu bleiben.“

In einem ersten Schritt wurden zunächst nur die Lagen der Mitglieder von WienWein klassifiziert. Es stehe aber jedem Wiener Weinbaubetrieb offen, sich dem Projekt anzuschließen. Die Anforderungen seien streng: Die ausgewählten Lagen müssten nicht nur geologisch und klimatisch erstklassige Voraussetzungen liefern, sondern auch „über mindestens drei Jahre hinweg beweisen, dass die dort gewachsenen Trauben ganz außerordentliche Weinqualitäten aufweisen“. Klassifiziert wurden bislang nur Lagen, auf denen Wiener Gemischter Satz, Grüner Veltliner, Riesling und Weißburgunder wachsen. Lagen mit roten Sorten wurden noch nicht klassifiziert.

(uka / Foto: ÖWM - Armin Faber)

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