Das Statistische Bundesamt hat die Zahlen für den Weinimport nach Deutschland für das Jahr 2016 veröffentlicht. Demnach wurden rund 15,2 Millionen Hektoliter (hl) Wein aus dem Ausland importiert – ein Minus von 2,8 Prozent im Vergleich zu 2015. Dennoch stieg der Umsatz minimal um 0,3 Prozent auf 2,567 Milliarden Euro.

Interessant sind dabei die Schaumweine: Deren Menge schrumpfte um 4,4 Prozent, aber ihr Importwert stieg um immerhin 7,3 Prozent. Dies ist laut den Zahlen vor allem dem Champagner zu verdanken: Seine Menge stieg um satte 14,6 Prozent, sein Wert dagegen um 13,3 Prozent. Die weiteren Schaumweine hingegen wurden deutlich weniger importiert: deren menge schrumpfte um über zehn Prozent, der Wert hingegen stieg dabei dennoch um 0,6 Prozent. Zulegen konnten interessanterweise auch weiße Qualitätsweine: Ihre Menge erhöhte sich um 3,1 Prozent, ihr Wert um 2,7 Prozent. Rotwein hingegen war offenbar weniger interessant: Rote Qualitätsweine verloren 5,2 Prozent bei der Menge gegenüber 2015 und fünf Prozent im Wert.

Bei den Lieferanten innerhalb der EU verlor Spanien am deutlichsten: Dessen Weine wurden um 7,5 Prozent weniger importiert, der Umsatz damit schrumpfte um 4,4 Prozent. Italien und Frankreich blieben relativ konstant, während Portugal als Gewinner 2016 gilt: Dessen Weine verzeichneten ein Plus von 12,8 Prozent im Wert und 14,5 Prozent in der Menge.

(uka)


 

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