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Die 2019 gegründete französische Naturwein-Vereinigung „Syndicat de Défense des Vins Nature’l“ will gemeinsam mit dem französischen Landwirtschaftsministerium und dem „Institut national de l'origine et de la qualité“ (INAO) einen nationalen sowie europäischen Qualitätsrahmen für die Erzeugung von Naturwein schaffen. Trotz der Diskussion über die Details der Regeln will der Verband den Namen „vin méthode nature“ als Bezeichnung der neuen Kategorie durchsetzen. Er stehe im Einklang mit dem Bezeichnungsrecht der Europäischen Union. Begriffe wie „Naturwein“ „vin nature“ oder „natural wine“ seien dagegen nicht zulässig.

Die Trauben zur Erzeugung müssten aus biologischem Anbau stammen und mit der Hand gelesen werden. Trauben aus Weinbergen in Umstellung seien ab dem zweiten Jahr erlaubt. Dem Most dürften weder Zusatzstoffe noch Reinzuchthefe zugegeben werden, auch Filtration sei nicht zulässig. Die Schwefelmenge haben die Verantwortlichen in zwei Kategorien unterteilt. „Ohne Schwefelzusatz“ bedeute, dass die Menge unter 10 mg pro Liter Wein liegen müsse. Die zweite Kategorie erlaube bis zu 30 mg pro Liter. Sie muss auf dem Rückenetikett ausgewiesen sein.

(uka)

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