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Das erste wissenschaftliche Standardwerk zur Weingeschichte Österreichs ist erschienen. Das 700-seitige Buch "Wein in Österreich: Die Geschichte“ wurde von der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM) initiiert und ist im Brandstätter Verlag erschienen. Es beleuchtet auf 700 Seiten die historische Entwicklung des österreichischen Weinbaus von der Urzeit bis in die Gegenwart.

Über zweieinhalb Jahre Arbeit stecken in dem 60 Euro teuren Buch, das auf Initiative des früheren ÖWM-Geschäftsführers Willi Klinger und unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Karl Vocelka entstanden ist. Über 40 Autoren haben die Geschichte des österreichischen Weins in allen Facetten erarbeitet. Darunter sind beispielsweise die Rebsorten, die Kultur- und Kellertechniken, die Rolle des Weins in Religion und Brauchtum, die Entstehung der österreichischen Weinbaugebiete und die Entwicklung nach 1985.

Der Anspruch des neuen Standardwerks ist laut einer ÖWM-Pressemittteilung, „mit wissenschaftlicher Akribie Österreichs Weingeschichte unter Einbeziehung aller prägenden Zeiträume zu betrachten: früheste Weinbaubelege in der Urgeschichte, erster systematischer Anbau in der Römerzeit, Hochphasen im Mittelalter durch geistlichen Einfluss, neuzeitliche Entwicklungen im Zuge der Urbanisierung und die gravierenden Zäsuren im 20. Jahrhundert durch den Zerfall der Habsburgermonarchie, die NS-Zeit und den Weinskandal.“ In einem eigenen Kapitel beleuchtet der deutsche Journalist Dr. Daniel Deckers auch den viel diskutierten Werdegang Friedrich Zweigelts (1888–1964); im Zuge seiner akribischen Recherchen in diversen Archiven stieß Deckers dabei auf bisher noch nie gesichtetes Material.

(uka / Foto: ÖWM)

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