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Der Schaumweinkonzern Schloss Wachenheim AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 3,9 Prozent verzeichnet. Der Umsatz liegt 2018/2019 bei 337,2 Mio Euro, 2017/2018 waren es 324,5 Mio Euro. Mit dem Ergebnis habe das Unternehmen seine Position „als einer der bedeutendsten Schaum- und Perlweinhersteller in Europa weiter festigen können“, sagte Vorstandssprecher Oliver Gloden. Zu Schloss Wachenheim gehören aktuell knapp 40 Schaumweinmarken in Europa, in Deutschland sind Faber, Schloss Wachenheim und Nymphenburg die bekanntesten. Zudem ist das VDP-Traditionsgut Reichsgraf von Kesselstatt sowie der Fachhändler Rindchen's Weinkontor im Eigentum des Konzerns. Aber auch in Frankreich und Osteuropa ist der Konzern aktiv. Das operative Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahresliegt bei 23 Mio Euro, im Vorjahr waren es 23,8 Mio Euro. Rund seien die gestiegenen Sach- und Personalkosten. Der Jahresüberschuss liegt laut Bilanz bei 16 Mio Euro, im Vorjahr waren es 16,4 Mio.

Konzernweit lag die Zahl der verkauten Flaschen bei 200,7 Mio. Das sind etwa elf Prozent weniger als im vorigen Geschäftsjahr, in dem 224,4 Mio Flaschen abgesetzt wurden. Trotz eines „von Unsicherheiten geprägten Konsumumfeldes“ gehe Schloss Wachenheim AG im laufenden Geschäftsjahr „von einer insgesamt soliden Verbraucherstimmung“ aus. Der Vorstand erwartet laut Gloden einen leichten Zuwachs bei Absatz und Umsatz. Als Gründe nennt er die kürzlich übernommene Weinhandelkette Pieroth mit 18 Fachgeschäften in Deutschland sowie die übernommene Marke „Sange de Taur“ in Rumänien, die dort zu den meistverkauften Markenweinen zählt.

(uka / Foto: Wikipedia - Immanuel Giel)

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