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Der weltbekannte amerikanische Weinkritiker Robert Parker, Gründer und langjähriger Leiter des „Wine Advocate“, hat mit 71 Jahren seine Tätigkeit als Verkoster beendet. Das hat die aktuelle Chefredakteurin des Newsletters, Lisa Perotti-Brown, auf ihrer Website mitgeteilt. „Die Zeit ist für mich gekommen, sämtliche redaktionellen Verantwortlichkeiten aufzugeben sowie die Arbeit im Aufsichtsrat zu beenden“, schrieb Parker.

Bereits 2012 hatte er die Mehrheit am Wine Advocate an einen asiatischen Investor verkauft und Perotti-Brown zur Chefredakteurin ernannt, 2017 kaufte der Guide Michelin einen 40-prozentigen Anteil. 2015 übergab er seine Bordeaux-Bewertungen, mit denen er weltbekannt geworden ist, an Neil Martin. Auch die Verkostungen von Burgund und Kalifornien stellte er ein.

Seine Arbeit begann Parker 1978 mit seiner Gründung des „The Baltimore-Washington Wine Advocate“, den er bald darauf in „The Wine Advocate“ umbenannte. Dort etablierte er die Weinbewertungen nach dem 100-Punkte-System. Weltbekannt wurde er durch seine positiven Einschätzungen des großen Bordeaux-Jahrgangs 1982, der zunächst bei vielen Bewertern umstritten war. 1984 stellte er seine Arbeit als Verbraucheranwalt ein und widmete sich seitdem ausschließlich dem Wine Advocate. Das Magazin hat inzwischen Abonnenten in 40 Staaten der Erde.

(uka)

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