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Die Bordeaux des Jahrgangs 2018 werden bis auf wenige Ausnahmen deutlich teurer als 2017 und 2016. Diesen sich derzeit abzeichnenden Trend haben die im Besitz des Luxuslabels Chanel befindlichen Châteaux Rauzan-Ségla und Canon bestätigt. Sie haben nun ihre Preise veröffentlicht.

Demnach kostet Château Canon 2018 aus St. Emilion (Premier Grand Cru Classé B) knapp 30 Prozent mehr als 2017 und knapp 20 Prozent mehr als 2016. Noch teurer wird Rauzan-Ségla: Hier steigen die Preise um 36 Prozent im Vergleich zu 2017. Château Palmer schlägt um rund 25 Prozent auf. Weiter kosten die Flaschenpreise von Château Gruaud-Larose einen Zuschlag von zwölf Prozent im Vergleich zu 2017, ebenso wie Château Talbot 2018 aus St Julien. Château Léoville Barton schlägt 17 Prozent auf den 2017-Preis auf.

Lediglich Château Kirwan aus Margeux bleibt bislang fast auf dem Level von 2017. Es schlägt nur die Inflationsrate von knapp zwei Prozent auf.

(uka)

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