Der spanische Cava-Produzent Codorníu hat ein Übernahmeangebot der US-Investmentgesellschaft Carlyle Group abgelehnt. Die größte Private-Equity-Gesellschaft der USA wollte die Mehrheit am bekannten Cavahaus erwerben. Der gebotene Kaufpreis ist nicht bekannt. Die 216 Anteilseigner, alles Familienmitglieder, zeigten sich verhandlungsbereit, wollen aber nur die Minderheit an Codorníu verkaufen.

Einige Familienmitglieder sind aber offenbar bereit, ihre Anteile abzugeben. Eine interne Umstrukturierung mit einem neuen Geschäftsführer und einem veränderten Aufsichtsrat soll helfen, den Wert der Marke mit Prestige-Labels zu erhöhen. Codorníu verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr (Juni 2017) einen Umsatz von rund 236 Millionen Euro sowie einen Gewinn von elf Millionen Euro. Ob die Carlyle Group an einer Minderheitsbeteiligung interessiert ist, ist noch offen.

(uka / Foto: Codorníu)

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