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Der Grüne Veltliner ist der Inbegriff des österreichischen Weins. Doch vor 200 Jahren war die Sorte auch in Deutschland weit verbreitet, wie zeitgenössische Dokumente belegen. Nun ist sie wieder zurück - wenn auch noch in sehr kleiner Menge. Drei Güter in Rheinhessen und im Rheingau haben sie mit interessanten Ergebnissen wieder kultiviert.

„In der Umgegend von Heidelberg, zumal auf der Ebene, wird der Balteliner häufig gebaut und vielen anderen Varietäten vorgezogen. Er gibt daselbst, wenn er vollkommen reif wird, sehr vielen und guten Wein.” 1827 beschrieb der Heidelberger Hofgärtner Johann Metzger diese Rebsorte in seinem Buch „Der rheinische Weinbau in theoretischer und praktischer Beziehung”. Den „grünen Balteliner” beschreibt Metzger als Variante einer Sorte, die bei Oppenheim, Worms, im Rheingau,  an der Bergstraße und vielen anderen Orten verbreitet sei. Bei Pforzheim nenne man die Rebsorte „Veltleiner”. An all diesen Orten gibt es den duftigen, würzigen Wein nicht mehr - dafür umso mehr davon in Österreich. Der Grüne Veltliner gehört seit den den 50er Jahren zur Alpenrepublik wie Mozart und die Wiener Sängerknaben. 37 Prozent der gesamten Rebfläche Österreichs waren 1999 mit dieser Rebsorte bepflanzt. Nun kehrt er an die Hänge des Rheins zurück.

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