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Die Frage beschäftigt mich: wann wird der Weinkonsum zum Erlebnis? Braucht es einen Ausnahmewein? Einen besonders guten Jahrgang? Eine möglichst teure Flasche? Ein berühmtes Weingebiet? Die gleiche Frage etwas anders gestellt: Kann nicht jeder beliebige Wein letztlich zum Erlebnis werden? Zugegeben, eine kecke Vorstellung, die bei Weinliebhabern und –kennern Kopfschütteln und Unverständnis auslösen wird. Zumindest darf ein Wein keine Fehler haben, sagen sie. Aber: wo beginnen die „Weinfehler“ und wo enden sie?

Degustationsrunde: Pape Clément-Vertikale. Welches ist der beste Jahrgang?

Braucht es wirklich viel Erfahrung und besonders geschulte Sinne, um die feinen Nuancen und Qualitäten eines Weins zu erkennen, oder liegt das Erleben einfach im Wissen um die Qualität oder gar beim „berühmten ersten Mal“? So leicht ist die Frage also doch nicht zu beantworten und deshalb vielleicht auch nicht ganz so dumm, wie sie auf Anhieb erscheinen mag. Bevor ich diese schon fast philosophischen Gedanken weiter entwickle und in die Theorie abdrifte, erzähle ich einfach von einem Erlebnis, das wohl nur für mich ein Erlebnis war. Der Auslöser: eine „alte“ Flasche Burgunder, Jahrgang 1983, Mercurey – „Clos des Barraults“ von Michel Juillot.

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