SIGN UP LOG IN

Es wird mal wieder abgemahnt – diesmal von der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V. („Wettbewerbszentrale“) –, und es geht vorliegend um den Online-Verkauf von Bio-Lebensmitteln, ohne dass die Händler selbst den Kontrollen einer zuständigen Öko-Kontrollstelle unterliegen. Die Wettbewerbszentrale argumentiert, dass diejenigen Händler, die sich den gesetzlichen Vorgaben entziehen, sich also die Kosten der gesetzlich vorgeschriebenen Zertifizierung sparen, einen Wettbewerbsvorteil haben.

Die Rechtsgrundlage

Tatsächlich ist jeder Unternehmer, der Bio-Produkte erzeugt, aufbereitet, lagert, aus einem Drittland einführt oder in Verkehr bringt, nach Art. 28 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Europarats vom 28. Juni 2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen (EG-Öko-Verordnung) verpflichtet, vor dem Inverkehrbringen von jeglichen Erzeugnissen seine Tätigkeit den zuständigen Behörden des Mitgliedsstaates, in dem diese Tätigkeit ausgeübt wird, zu melden und sein Unternehmen dem Kontrollsystem zu unterstellen. Somit ist nach der Vorschrift der gesamte Einzelhandel zur Zertifizierung verpflichtet.

Calendar EVENTS NEAR YOU

Privacy Notice: ×

Cookies facilitate the provision of our services. By using our services, you agree that we use cookies.